
Doch mit Fortschritt und industrieller Expansion vergaß die Menschheit allmählich die heilige Rolle der Ozeane. Menschliche Aktivitäten, auch die weniger gewissenhafter Bootsfahrer, hinterließen sichtbare und unsichtbare Spuren in diesen blauen Weiten. Überfischung, Verschmutzung und die Zerstörung mariner Lebensräume sind zu großen Problemen geworden und bedrohen das empfindliche Gleichgewicht dieser Ökosysteme.
Angesichts dieser alarmierenden Realität erwies sich der 1992 ins Leben gerufene Welttag der Ozeane als ein Leuchtfeuer der Hoffnung. Er erinnert jedes Jahr jeden Einzelnen an die lebenswichtige Bedeutung dieser Meeresschätze und unsere zwingende Pflicht, sie zu schützen. Dieser Tag ist ein Aufruf zum Nachdenken, zum Handeln und eine Bekräftigung unseres Engagements, die Schönheit und den Reichtum der Ozeane für zukünftige Generationen zu bewahren. Er ist auch eine Mahnung für alle Segler und Bootsfahrer, verantwortungsvoll und im Einklang mit der Natur zu navigieren und ihren Teil zum Schutz unseres unschätzbaren Meereserbes beizutragen.
Die Zahlen sind unerbittlich und zeichnen ein düsteres Bild der aktuellen Situation. Über 90 % der zehn am häufigsten gefischten Arten sind vom Aussterben bedroht. Jedes Jahr verschmutzt eine enorme Menge Plastik, schätzungsweise 19 bis 23 Millionen Tonnen, unsere Gewässer und bedroht die Meeresflora und -fauna. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.